Kasualien-Amtshandlungen

Taufe

Die Taufe ist das Sakrament des Bundes Gottes mit uns Menschen, bei dem wir die Gabe des Heiligen Geistes und des ewigen Lebens empfangen und in den Leib Christi -seine Kirche in Zeit und Ewigkeit- eingegliedert werden.
Getauft wird in Wanfried im sonntäglichen Gemeindegottesdienst. Zwei Mal jährlich können auch in einem Vorabendgottesdienst samstags um 18 Uhr Taufen vorgenommen werden. Feste Taufsonntage gibt es sonst nicht: Wir versuchen, gemeinsam mit den Taufeltern bzw. den Täuflingen, einen für die Familie geeigneten Termin zu finden.
Jährlich am zweiten Sonntag im August ist ein Taufgottesdienst im Wanfrieder Hafen.


Konfirmation

Die Konfirmation ist das Fest, bei dem mündige Christinnen und Christen ihren Glauben an den dreieinigen Gott öffentlich bekennen und anschließend unter den Segen Gottes gestellt werden.
Zur Vorbereitung auf die Konfirmation besuchen Wanfrieder Konfis ein Jahr lang den Konfirmandenunterricht (s.u.). Die Mündigkeit wird im Rahmen einer Prüfung festgestellt. Die Konfirmation findet immer am zweiten Sonntag nach dem Osterfest statt.

Am Pfingstsonntag wird in Wanfried die Jubelkonfirmation gefeiert: In einem Festgottesdienst gedenken Menschen ihrer vor 25, 50, 60, 65, 70 und 75 Jahre zurückliegenden Konfirmation und bestätigen ihr damals gegebenes Ja zum Glauben. Die Organisatoren eines Jahrgangs nehmen rechtzeitig mit dem Pfarramt Kontakt auf, um die Namen ihres Jahrgangs im Kirchenbuch zu vergleichen und ein Anschreiben in Empfang zu nehmen, das Informationen für die Mitkonfirmanden zum Gottesdienstablauf und den Formalitäten enthält.

Hochzeit

Der evangelische Glaube sieht in der Ehe eine „gute Gabe Gottes“, zu deren Beginn Mann und Frau sich unter den Segen Gottes stellen können.
Traugottesdienste finden, so die Kirche frei ist, zu dem vom Brautpaar gewünschten Termin statt. Sie können von der Ortspfarrerin, aber auch von einer „mitgebrachten“ ordinierten Pfarrperson vorgenommen werden.
Musikalische und andere Wünsche des Brautpaares werden erfüllt, wenn diese nicht dem evangelischen Glauben widersprechen. Ein Organist bzw. eine Organistin wird in der Regel von der Gemeinde gestellt.
Dies gilt auch für Jubelhochzeiten.
Von Mitgliedern der Ortsgemeinde wird eine Spende für den Organisten und Küster erbeten. Für Mitglieder anderer Ortsgemeinden wird eine Gebühr von 120 € für die Nutzung der Kirche zu ihrem Erhalt erhoben.


Trauerfeiern

Wenn ein Mensch gestorben ist, ist es Aufgabe der Angehörigen und der Gemeinde, diesen Menschen würdig zu verabschieden und der Auferstehungshoffnung Raum zu geben.
Trauerfeiern finden in der Regel auf dem Friedhof statt, sie können aber auch in der Kirche gehalten werden. Die Art der Ausführung richtet sich nach den Wünschen der Verstorbenen bzw. ihrer Angehörigen – so diese Gestaltungselemente nicht dem evangelischen Glauben widersprechen.
Vor der Trauerfeier zur Beisetzung besteht die Möglichkeit einer Aussegnung im Haus der Verstorbenen oder im Bestattungsinstitut.
Im Fall einer Urnenbeisetzung gibt es die Möglichkeit einer Trauerfeier zur Einäscherung mit Sarg oder einer Trauerfeier zur Urnenbeisetzung.
In seelsorgerlichen Notfällen können Beisetzungen gegen Wochenendaufschlag auch an einem Samstag oder Sonntag stattfinden.
Beisetzungen auf dem Wanfrieder Friedhof müssen spätestens 21 Tage nach Versterben der Person vorgenommen werden.
Die Kosten können bei der Friedhofsverwaltung im Rathaus erfragt werden (9894-16) oder im Internet eingesehen werden. Klicken Sie hier, um auf die Homepage der  Stadt Wanfried zu kommen.