Gottesdienste und Amtshandlungen

Gottesdienste und Amtshandlungen (Kausalien)

Der Gottesdienst ist die Mitte unseres Gemeindelebens. Hier hören wir Gottes Wort. Wir loben und bitten ihn. Wir denken vor ihm über ihn und unser Leben nach und erfahren Gemeinschaft.
Die Gottesdienste werden in der Regel von Pfarrerin Rosemarie Kremmer, Prädikant Wolf-Arthur Kalden, den Lektoren Wolfgang Wagner, Ute Baden, Heidrun Eisenträger und Doris Vogt oder vom Arbeitskreis Gottesdienst gehalten.
In der Regel werden sie nach kurhessischer Agende gefeiert. Unser gottesdienstliches Leben erfreut sich aber auch mancher Abwechslung zu Gottesdiensten mit besonderen musikalischen Schwerpunkten, zu örtlichen und familiären Anlässen und bei den Gottesdiensten mit bestimmten Zielgruppen.
Die Vielfalt der Gemeinde, der Gaben, der Anliegen und Themen muss sich in der Vielfalt der gottesdienstlichen Formen abbilden. Die Arbeitskreise und Gruppen der Gemeinde sollen in dieser Rubrik kurz vorgestellt werden. Sie sind allesamt offen für weitere Menschen, die Freude an der inhaltlichen und tätigen Arbeit unserer Gemeinde haben!
Der evangelische Glaube sieht in der Ehe eine „gute Gabe Gottes“, zu deren Beginn Mann und Frau sich unter den Segen Gottes stellen können.
Traugottesdienste finden, so die Kirche frei ist, zu dem vom Brautpaar gewünschten Termin statt. Sie können von der Ortspfarrerin, aber auch von einer „mitgebrachten“ ordinierten Pfarrperson vorgenommen werden.
Musikalische und andere Wünsche des Brautpaares werden erfüllt, wenn diese nicht dem evangelischen Glauben widersprechen. Ein Organist bzw. eine Organistin wird in der Regel von der Gemeinde gestellt. Dies gilt auch für Jubelhochzeiten.
Die Taufe ist das Sakrament des Bundes Gottes mit uns Menschen, bei dem wir die Gabe des Heiligen Geistes und des ewigen Lebens empfangen und in den Leib Christi -seine Kirche in Zeit und Ewigkeit- eingegliedert werden. Getauft wird in Wanfried im sonntäglichen Gemeindegottesdienst. Zwei Mal jährlich können auch in einem Vorabendgottesdienst samstags um 18 Uhr Taufen vorgenommen werden. Feste Taufsonntage gibt es sonst nicht: Wir versuchen, gemeinsam mit den Taufeltern bzw. den Täuflingen, einen für die Familie geeigneten Termin zu finden. Jährlich am zweiten Sonntag im August ist ein Taufgottesdienst im Wanfrieder Hafen.
Die Konfirmation ist das Fest, bei dem mündige Christinnen und Christen ihren Glauben an den dreieinigen Gott öffentlich bekennen und anschließend unter den Segen Gottes gestellt werden. Zur Vorbereitung auf die Konfirmation besuchen Wanfrieder Konfis ein Jahr lang den Konfirmandenunterricht (s.u.). Die Mündigkeit wird im Rahmen einer Prüfung festgestellt. Die Konfirmation findet immer am zweiten Sonntag nach dem Osterfest statt.
Am Pfingstsonntag wird in Wanfried die Jubelkonfirmation gefeiert: In einem Festgottesdienst gedenken Menschen ihrer vor 25, 50, 60, 65, 70 und 75 Jahre zurückliegenden Konfirmation und bestätigen ihr damals gegebenes Ja zum Glauben. Die Organisatoren eines Jahrgangs nehmen rechtzeitig mit dem Pfarramt Kontakt auf, um die Namen ihres Jahrgangs im Kirchenbuch zu vergleichen und ein Anschreiben in Empfang zu nehmen, das Informationen für die Mitkonfirmanden zum Gottesdienstablauf und den Formalitäten enthält.
Wenn ein Mensch gestorben ist, ist es Aufgabe der Angehörigen und der Gemeinde, diesen Menschen würdig zu verabschieden und der Auferstehungshoffnung Raum zu geben.
Trauerfeiern finden in der Regel auf dem Friedhof statt, sie können aber auch in der Kirche gehalten werden. Die Art der Ausführung richtet sich nach den Wünschen der Verstorbenen bzw. ihrer Angehörigen – so diese Gestaltungselemente nicht dem evangelischen Glauben widersprechen.
Vor der Trauerfeier zur Beisetzung besteht die Möglichkeit einer Aussegnung im Haus der Verstorbenen oder im Bestattungsinstitut.
Im Fall einer Urnenbeisetzung gibt es die Möglichkeit einer Trauerfeier zur Einäscherung mit Sarg oder einer Trauerfeier zur Urnenbeisetzung.
In seelsorgerlichen Notfällen können Trauerfeiern in der Kirche auch an einem Samstag oder Sonntag stattfinden. Trauerfeiern und Beisetzungen auf dem Friedhof sind an diesen beiden Tagen in Wanfried nicht möglich. Beisetzungen müssen spätestens 21 Tage nach Versterben der Person vorgenommen werden.
Die Kosten können bei der Friedhofsverwaltung im Rathaus erfragt werden (9894-16) oder im Internet eingesehen werden. Klicken Sie hier, um auf die Homepage der Stadt Wanfried zu kommen.
Regelmäßig werden Gottesdienste mit der Kindertagesstätte in der Kirche gefeiert. Die Themen dieser Gottesdienste richten sich meist nach dem Kirchenjahr. Diese Gottesdienste, die die Pfarrerin zusammen mit dem Team der Kindertagesstätte vorbereitet, werden immer mit Abendmahl gefeiert. Darüber hinaus sind die Kinder auch in andere Gottesdienste der Gemeinde eingebunden, zum Beispiel zum Singen im Advent oder mit Anspielen zu den Erntedankgottesdiensten.
Nach den Sommerferien feiert die Grundschule einen ökumenischen Einschulungsgottesdienst in der Ev. Kirche. Er wird in der Regel von Diakon Schäfer und den beiden an der Grundschule unterrichtenden Pfarrern Gernot Hüber und Björn Kunstmann gehalten.
Zum Schuljahresende wird ein Gottesdienst von der Religions-AG der Grundschule unter Leitung von Religionslehrerin und Lektorin Bettina Koch gestaltet. Gelegentlich wird auch in der Adventszeit ein gemeinsamer Gottesdienst mit der Grundschule gefeiert.
Zur Begrüßung der neuen Fünftklässler an der Elisabeth-Selbert-Schule (IGS, Außenstelle der Anne-Frank-Schule Eschwege) wird in der Aula der Schule ein Gottesdienst mit Pfrin. Kremmer gefeiert, die an dieser Schule auch unterrichtet.
Der Gottesdienst zur Schulentlassung wird im Wechsel von Lehrer und Prädikant Heiko Striening und Pfrin. Kremmer in der Kirche gefeiert.
Alle zwei Monate halten wir Familienkirche: einen Gottesdienst für Kinder und Erwachsene, der kindgerecht gestaltet wird und dennoch auch für Erwachsene eine Botschaft hat. Die Auswahl der biblischen Geschichten und Themen orientiert sich am Kirchenjahr. Häufig ist der Gottesdienst mit einer Aktion im Gottesdienst verbunden. Immer wird Abendmahl gefeiert, damit die Kinder in die Praxis dieses Sakraments hineinwachsen.
Mit diesem Angebot wollen wir Eltern dabei helfen, ihre Kinder in den christlichen Glauben und das Leben der Gemeinde hineinwachsen zu lassen. Statt die Kinder zum Kindergottesdienst „abzugeben“, sollen Eltern und Kinder gemeinsam sinnvolle Sonntagsgestaltung erleben.
Der Gottesdienst wird vom Team der Familienkirche vorbereitet und gehalten (Alexandra Vogt, Anne Vogt, Juliane von Eschwege, Christel Pack und Pfrin. Kremmer).
Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Nudeln mit Soße für alle im Gemeindehaus, vorbereitet durch das Lokale Bündnis für Familie – Gruppe Begegnung der Generationen (Marietta von Stryk, Ilse von Scharfenberg, Valeska von Hagen, Annegret Arndt).
  • Der Gottesdienst zum 1. Advent wird als Familienkirche oder Familiengottesdienst unter Beteiligung der Kirchenspatzen oder des Kindergartens gefeiert.
  • An Weihnachten feiern wir um 17 Uhr einen festlichen Gottesdienst für alle. Die Konfirmanden stellen hierbei die Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2 szenisch dar. In diesem Gottesdienst wird viel gesungen.
  • Die Christmette (22 Uhr) hat einen musikalischen Schwerpunkt. Die feierliche und festliche Musik wird von unserem Organisten Hans-Jörg Schneider und häufig von Susanne Marz an der Geige gespielt. Der Gottesdienst ist verbunden mit der Feier des Hl. Abendmahls. Zwischen den beiden Weihnachtsgottesdiensten ist die Kirche bei Klängen klassischer Musik und mit besinnlicher Beleuchtung für Menschen auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen Weihnachten geöffnet.
  • Am ersten Weihnachtstag feiern wir einen besinnlichen Gottesdienst im Kerzenschein mit Abendmahl.
    Im Gottesdienst zum Altjahresabend singt traditionell der Ökumenische Chor. Das alte Jahr wird in Gottes Hände gelegt. Der Segen für das neue Jahr wird verheißen.
  • Am Gründonnerstag feiern wir Gottesdienst mit Tischabendmahl im Gemeindehaus. Zuvor gibt es Grüne Soße, die von den aktuellen Konfirmanden und dem AK Gemeindeleben vorbereitet wird.
  • Zwei Sonntage nach Ostern feiern wir Konfirmation, an Pfingstsonntag Jubelkonfirmation.
  • Christi Himmelfahrt feiern wir als ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche.
  • Den Gottesdienst zum Pfingstmontag feiern wir seit Jahren ökumenisch. Es singt der Ökumenische Chor. Anschließend feiern wir auf der Kirchwiese weiter, mit Kinderspiel und Verköstigung.
  • Am zweiten Sonntag im Juli ist der große Ökumenische Gottesdienst zum Wanfrieder Vogelschießen: mit zwei Kapellen, viel Musik und festlich geschmückter Kirche. Nur an Weihnachten ist die Kirche so voll, wie zu diesem Gottesdienst.
  • Am zweiten Sonntag im August feiern wir Taufgottesdienst im Wanfrieder Hafen.
    Einmal im Sommer bereitet der AK Gottesdienst einen Märchengottesdienst vor. Im Anschluss daran gibt es einen Dämmerschoppen an der Kirche.
  • Erntedank wird am letzten Sonntag im September gefeiert. In der Regel sind wir dazu Gäste auf einem der Höfe auf dem Gebiet unserer Kirchengemeinde. Dieser ökumenische Gottesdienst wird zusammen mit der Kindertagesstätte gefeiert und vom Posaunenchor musikalisch gestaltet. Im Anschluss gibt es Kaffee, Kuchen und Würstchen.
  • Den Reformationstag begehen wir mit einem Lichterweg für Kinder am Nachmittag und mit Festgottesdienst am Abend. Anschließend finden wir uns zum geselligen Beisammensein zur „Reformationsvesper“ im Gemeindehaus ein.
  • Den Gottesdienst zum Volkstrauertag feiern wir in ökumenischer Verbundenheit mit Vertretern der Stadt und der Vereine um 14 Uhr in der Kirche. Anschließend wird noch ein Kranz am Ehrenmal niedergelegt. Alljährlich findet am Wochenende des Volkstrauertages auch der Basar der Handarbeitsdamen im Gemeindehaus statt.
  • Der Buß- und Bettag wird morgens mit einem langen Geläut begonnen. Abends feiern wir Gottesdienst in einer der Kirchen den Gemeindeverbandes.
  • Am Ewigkeitssonntag ist um 10 Uhr Gottesdienst zum Thema Leben, Tod und Auferstehung. In einer ökumenischen Andacht um 15 Uhr auf dem Friedhof wird der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres namentlich gedacht.
  • Besondere Jubiläen der Stadt Wanfried oder von örtlichen Vereinen werden mit einem Festgottesdienst in der Ev. Kirche verbunden.
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