Herzlich Willkommen
.. in der evangelischen Kirchengemeinde Wanfried!
Nicht nur die Türen unserer „offenen Kirchen“ sind unverschlossen. Unsere Gemeinde freut sich über alle, die sich für uns interessieren, unsere Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen, in die Stadtkirche, ein besonderes Baudenkmal des Historismus, einkehren oder unsere alten Dorfkirchen besichtigen oder den Förderverein unterstützen möchten.
Sie sind herzlich eingeladen, gleich ob Sie als Wandernder, als Betender oder schlicht nur neugierig hereinschauen.
Wir freuen uns über jeden Besuch und Kontakt!
Aktuelles
Zur Zeit können unsere Aktivitäten (Gottesdienste, Veranstaltungen, Arbeitskreise, Treffen etc.) ohne Pandemie-Regelungen stattfinden.
Videokanal (YouTube)
Unseren Video-Kanal auf YouTube finden Sie hier
Eine Stunde Kirche schenken
Sie haben Gäste nach Wanfried eingeladen und wollen noch einen schönen Programmpunkt für den Besuch gestalten.
Warum verschenken Sie nicht mal 1 Stunde Kirche?
Gemeinsam mit den Stadtführern hat der Förderverein Stadtkirche zu Wanfried ein besonderes Angebot ausgearbeitet:
Sie besuchen die Kirche, erleben dort eine fundierte Führung oder einen Vortrag über den Historismus und die Neugotik. Vielleicht ergänzen Sie das mit einem kleinen Orgelkonzert. Und – wenn Sie es wünschen – kann auch sehr gern eine kleine Andacht gehalten werden.
Und etwas Gutes tun Sie außerdem, denn der Nettoerlös fließt in die Restaurierung dieses besonderen Baudenkmals.
Lassen Sie sich Ihr ganz individuelles Programm zusammenstellen für eine interessante und erlebnisreiche Stunde, in der Sie „Kirche schenken“.
Kontakt-Email: kontakt@stadtkirche-wanfried.de
Biblisches Whisky Tasting
Whisky (gälisch: Uisge beatha) heißt übersetzt: Wasser des Lebens
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21,6)
So kann man also durchaus Bibel und Whisky zusammenbringen, gewürzt mit kulinarischen Zwischentönen.
Angeboten wird ein gemütliches Beisammensein mit Prädikant Kalden im urigen Christophorus-Gewölbe der Stadtkirche bei Kerzenschein. Wir werden Whisky probieren und etwas über Whisky lernen, werden über Gott und die Welt reden und was wir dabei im Whisky sehen und schmecken.
Die Gruppe sollte 10 bis 15 Gäste umfassen. Herzlich willkommen sind sowohl Menschen, die von Whisky oder Bibel oder beidem gar keine Ahnung haben, als auch Kenner der einen und/oder anderen Materie.
Kostenbeitrag: 40.- € Terminabsprache/Anmeldung: kontakt@stadtkirche-wanfried.de
Ein kleines Mahl am Abend
Haben Sie schon mal eine Brotverkostung genossen? Wir kombinieren das mit einer Weinprobe von nahezu biblischen Weinen und lernen dabei Interessantes, Kurioses und Nachdenkliches aus der Geschichte des Abendmahls.
Die einmalige und durchaus romantische Atmosphäre im Christophorus-Gewölbe der Stadtkirche bei Kerzenschein garantiert ein besonderes Erlebnis.
Die Teilnehmerzahl sollte zwischen 10 und 15 Personen liegen. Kostenbeitrag: 30.- € Terminabsprache/Anmeldung: kontakt@stadtkirche-wanfried.de
Die Stadtkirche Wanfried
ist verlässlich täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
(ab 30 Oktober bis 15 Uhr)
Adresse: Kirchstraße 5 – 37281 Wanfried
Die Kirchengemeinde
Eine Kirchengemeinde lebt von und mit ihren Mitgliedern, auch hier in Wanfried.
Hier finden Sie Informationen über unsere Strukturen, Aktivitäten, Gottesdienste und Kausalien. Wir freuen uns über ihr Interesse, Sie sind herzlich eingeladen!
Unsere Gottesdienste werden sonntags um 10 Uhr und um 17 Uhr (im Winter) bzw. 18 Uhr (im Sommer) gefeiert.
Die Ev. Kirchengemeinde Wanfried
besteht aus ungefähr 2200 Mitgliedern aus der Kernstadt Wanfried und ihren Ortsteilen Altenburschla, Heldra und Völkershausen. Sie werden versorgt von den Pfarrerinnen Rosemarie Kremmer und Sabrina Wascholowski.
Über 60 Ehrenamtliche engagieren sich im Kirchenvorstand, in den Arbeitskreisen und im Dienst der Verkündigung.
Unsere vier Kirchen sind in der Sommerzeit von 10 bis 18 Uhr und in der Winterzeit von 10 bis15 Uhr verlässlich geöffnet. Die Gemeinde ist eine einladende Gemeinde und möchte mit ihren Gottesdiensten und Angeboten zum Glauben und zur gelebten Gemeinschaft rufen.
Wir legen besonderen Wert auf Gastfreundlichkeit und Bildung, vor allem für die jüngsten Glieder der Gemeinde und ihrer Familien. Unsere Gottesdienste, Treffen und Veranstaltungen werden im Gemeindebrief (alle drei Monate in alle Haushalte der Kommune Wanfried), in der Werra Rundschau, auf der Homepage des Kirchenkreises und des Fördervereins sowie in den Schaukästen an der Kirche und am Rathaus angekündigt.
Wir legen besonderen Wert auf Gastfreundlichkeit und Bildung, vor allem für die jüngsten Glieder der Gemeinde und ihrer Familien. Unsere Gottesdienste, Treffen und Veranstaltungen werden im Gemeindebrief (alle drei Monate in alle Haushalte der Kommune Wanfried), in der Werra Rundschau, auf der Homepage des Kirchenkreises und des Fördervereins sowie in den Schaukästen an der Kirche und am Rathaus angekündigt.
Der Gemeindebrief erscheint in der Regel vierteljährlich. Er wird an alle Haushalte im Gebiet des Ev. Gemeindeverbandes gegen freiwillige Spende verteilt. In ihm sind die Ankündigungen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen, Berichte aus dem gemeindlichen Leben und den Kindertagesstätten und Impulse zum christlichen Denken und Leben enthalten. Der Gemeindebrief wird von Pfarrerehepaar Kunstmann und Pfarrerin Kremmer verantwortet. Chefredakteure sind Vera und Dieter Blumenstein. Verteilt wird der Gemeindebrief durch ungefähr 40 Austräger, die von den jeweils aktuellen Konfirmanden beliefert werden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden nur Geburtstage und Meldungen zu Amtshandlungen veröffentlicht, für die durch die Betroffenen eine schriftliche Genehmigung erteilt wurde.
Download Gemeindebrief
Hier finden Sie ältere Gemeindebriefe:
Eine Kirchengemeinde lebt von und mit ihren Aktivitäten.
Hier finden Sie Informationen über unsere Gottesdienste und Amtshandlungen (Kausalien). Wir freuen uns über ihr Interesse und hoffen den Gottesdienst bald mit Ihnen gemeinsam feiern zu können!
Gottesdienste
Der Gottesdienst ist die Mitte unseres Gemeindelebens. Hier hören wir Gottes Wort. Wir loben und bitten ihn. Wir denken vor ihm über ihn und unser Leben nach und erfahren Gemeinschaft. Neben den Pfarrerinnen wirken in der Verkündigung ehrenamtlich Lektoren und Prädikanten und der Arbeitskreis Gemeindeleben mit. In der Regel werden sie nach kurhessischer Agende gefeiert. Unser gottesdienstliches Leben erfreut sich aber auch mancher Abwechslung: mit besonderen musikalischen Schwerpunkten, zu örtlichen und familiären Anlässen, bei Gottesdiensten mit bestimmten Zielgruppen oder an besonderen Orten.
Die Vielfalt der Gemeinde, der Gaben, der Anliegen und Themen muss sich in der Vielfalt der gottesdienstlichen Formen abbilden. Die Arbeitskreise und Gruppen der Gemeinde sollen in dieser Rubrik kurz vorgestellt werden. Sie sind allesamt offen für weitere Menschen, die Freude an der inhaltlichen und tätigen Arbeit unserer Gemeinde haben!
Hochzeiten
Der evangelische Glaube sieht in der Ehe eine „gute Gabe Gottes“, zu deren Beginn Mann und Frau sich unter den Segen Gottes stellen können.
Traugottesdienste finden, so die gewählte Kirche frei ist, zu dem vom Brautpaar gewünschten Termin statt. Sie können von den Ortspfarrerinnen, dem Prädikanten, aber auch von einer „mitgebrachten“ ordinierten Pfarrperson vorgenommen werden.
Musikalische und andere Wünsche des Brautpaares werden erfüllt, wenn diese nicht dem evangelischen Glauben widersprechen. Ein Organist bzw. eine Organistin wird in der Regel von der Gemeinde gestellt. Dies gilt auch für Jubelhochzeiten.
Anmeldungen zu Kasualien bitte an Pfarramt.Wanfried@ekkw.de (Tel. 05655-361) oder Pfarramt.Altenburschla@ekkw.de (Tel. 05655-8223).
Taufen
Die Taufe ist das Sakrament des Bundes Gottes mit uns Menschen, bei dem wir die Gabe des Heiligen Geistes und des ewigen Lebens empfangen und in den Leib Christi -seine Kirche in Zeit und Ewigkeit- eingegliedert werden. Getauft wird im Gemeindegottesdienst. Taufen finden in oder an den Kirchen statt, am zweiten Sonntag im August auch am Wanfrieder Hafen oder zum Wandergottesdienst im Steinbruch. Die Taufmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem aktuellen Gemeindebrief.
Anmeldungen zu Kasualien bitte an Pfarramt.Wanfried@ekkw.de (Tel. 05655-361) oder Pfarramt.Altenburschla@ekkw.de (Tel. 05655-8223).
Konfirmation und Jubelkonfirmation
Die Konfirmation ist das Fest, bei dem mündige Christinnen und Christen ihren Glauben an den dreieinigen Gott öffentlich bekennen und anschließend unter den Segen Gottes gestellt werden. Zur Vorbereitung auf die Konfirmation besuchen Wanfrieder Konfis ein Jahr lang den Konfirmandenunterricht (s.u.). Die Mündigkeit wird im Rahmen einer Prüfung festgestellt. Die Konfirmation findet in der Kernstadt immer am zweiten Sonntag nach dem Osterfest um 10 Uhr statt. Die Konfirmationen in den drei Orten werden an den beiden Sonntagen danach gefeiert.
Am Pfingstsonntag und am darauffolgenden Trinitatis-Sonntag werden in den vier Orten Jubelkonfirmationen gefeiert: In einem Festgottesdienst gedenken Menschen ihrer vor 25, 50, 60, 65, 70 und 75 Jahre zurückliegenden Konfirmation und bestätigen ihr damals gegebenes Ja zum Glauben. Die Organisatoren eines Jahrgangs nehmen rechtzeitig mit dem Pfarramt Kontakt auf, um die Namen ihres Jahrgangs im Kirchenbuch zu vergleichen und ein Anschreiben in Empfang zu nehmen, das Informationen für die Mitkonfirmanden zum Gottesdienstablauf und den Formalitäten enthält.
Trauerfeiern
Wenn ein Mensch gestorben ist, ist es Aufgabe der Angehörigen und der Gemeinde, diesen Menschen würdig zu verabschieden und der Auferstehungshoffnung Raum zu geben. Trauerfeiern finden in der Regel auf den Friedhöfen statt, sie können aber auch in einer der Kirchen gehalten werden. Die Art der Ausführung richtet sich nach den Wünschen der Verstorbenen bzw. ihrer Angehörigen – so diese Gestaltungselemente nicht dem evangelischen Glauben widersprechen. Vor der Trauerfeier zur Beisetzung besteht die Möglichkeit einer Aussegnung im Haus der Verstorbenen oder im Bestattungsinstitut.
Im Fall einer Urnenbeisetzung gibt es die Möglichkeit einer Trauerfeier zur Einäscherung mit Sarg oder einer Trauerfeier zur Urnenbeisetzung.
In seelsorgerlichen Notfällen können Trauerfeiern in der Kirche auch an einem Samstag oder Sonntag stattfinden. Trauerfeiern und Beisetzungen auf dem Friedhof sind an diesen beiden Tagen in der Kernstadt nicht möglich. Beisetzungen müssen spätestens 21 Tage nach Versterben der Person vorgenommen werden.
Die Kosten können bei der Friedhofsverwaltung im Rathaus erfragt werden (05655-9894-23) oder im Internet eingesehen werden.
Gottesdienste in den Kindertagesstätten
Regelmäßig werden Gottesdienste mit den Kindertagesstätten in den Kirchen gefeiert. Die Themen dieser Gottesdienste richten sich meist nach dem Kirchenjahr. Diese Gottesdienste, die die Pfarrerinnen zusammen mit dem Team der Kindertagesstätten vorbereiten, werden immer mit Abendmahl gefeiert. Darüber hinaus sind die Kinder auch in andere Gottesdienste der Gemeinde eingebunden, zum Beispiel zum Singen im Advent oder mit Anspielen zu den Erntedankgottesdiensten.
Schulgottesdienste
Schulgottesdienste der Gerhart-Hauptmann-Schule (Grundschule) und der Anne-Frank-Schule (IGS) werden zur jeweiligen Einschulung, zu Abschlussfeiern und zu bestimmten Gedenktagen des Jahres gefeiert. Sie werden in enger Absprache mit den Schulleitungen und mit den Fachkräften RU durch die an den Schulen unterrichtenden Pfarrpersonen (Pfrin. Wascholowski, Pfrin. Kremmer, Pfr. Hübner) organisiert und möglichst in ökumenischer Verbundenheit gefeiert.
Familienkirche
Alle zwei Monate halten wir Familienkirche: einen Gottesdienst für Kinder und Erwachsene, der kindgerecht gestaltet wird und dennoch auch für Erwachsene eine Botschaft hat. Die Auswahl der biblischen Geschichten und Themen orientiert sich am Kirchenjahr. Häufig ist der Gottesdienst mit einer Aktion im Gottesdienst verbunden. Immer wird Abendmahl gefeiert, damit die Kinder in die Praxis dieses Sakraments hineinwachsen. Mit diesem Angebot wollen wir Eltern dabei helfen, ihre Kinder in den christlichen Glauben und das Leben der Gemeinde hineinwachsen zu lassen. Statt die Kinder zum Kindergottesdienst „abzugeben“, sollen Eltern und Kinder gemeinsam sinnvolle Sonntagsgestaltung erleben. Der Gottesdienst wird vom Team der Familienkirche vorbereitet und gehalten (Alexandra Vogt, Anne Vogt, Madleen Roth, Juliane von Eschwege, Christel Pack und Pfrin. Kremmer). Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Nudeln mit Soße für alle im Gemeindehaus, vorbereitet durch das Lokale Bündnis für Familie – Gruppe Begegnung der Generationen (Marietta von Stryk, Ilse von Scharfenberg, Valeska von Hagen, Annegret Arndt).
besondere Gottesdienste
An hohen Feiertagen und zu anderen Gelegenheiten feiern wir Gottesdienst auch in anderen Formaten, ideenreich, fröhlich und unter Mitwirkung von jung und alt. Achten Sie auf die Ankündigungen im Gottesdienstkalender.
Hier finden Sie Informationen über die Gremien der Ev. Kirchengemeinde.
Durch die Fusion des Kirchspiels Altenburschla mit der Gemeinde Wanfried zur Ev. Kirchengemeinde Wanfried besteht der Kirchenvorstand bis zur Neuwahl 2025 aus 29 Mitgliedern.
Organisiert wird die Arbeit in Fachressorts. Für die Arbeit und den Kontakt vor Ort sind Ortskirchenausschüsse (OKA) eingerichtet.
Ansprechpartner des Kirchenvorstands:
Vorstand Ressort Finanzen und allg. Verwaltung
Vorsitzender des Kirchenvorstands
Horst Lanzke, Dipl. Kfm.
Mail: horst.lanzke@ekkw.de, Tel. 05655/9247050
Vorständin Ressort Gottesdienst und Gemeindeleben
Geschäftsführerin und stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstandes
Ltg. Pfarramt Wanfried 1
Rosemarie Kremmer, Pfarrerin
Mail: pfarramt.wanfried@ekkw.de Tel. 05655/361
Vorstand Ressort Infrastrukturmanagement und Bauwesen
Wolf-Arthur Kalden, Dipl. Kfm., Dipl. Ing.
Mail: wolf-arthur.kalden@ekkw.de, Tel. 05655/922413
Vorständin Ressort Gemeindliche Dienste und Diakonie
Ute Walter, Schulleiterin i.R.
Mail: ute.walter.heldra@t-online.de, Tel. 05655/9230160
Vorständin Ressort Mission und Öffentlichkeitsarbeit
Ltg. Wanfried Pfarramt 2
Sabrina Wascholowski, Pfarrerin
Mail: sabrina.wascholowski@ekkw.de, Tel.05655/8223
Vorstand Ressort Digitalisierung und IT
Robert Mock, StB. Dipl.-FW.
Mail: robert.mock@ekkw.de, Tel. 03601/46190
Sprecherin Ortskirchenausschuss Altenburschla
Annette Czaika-Haas, freiberufliche Autorin
Mail: annette@czaika-haas.de, Tel. 0152/08861021
Sprecherin Ortskirchenausschuss Heldra
Petra Pippart, Hauswirtschaftsleiterin
Mail: petra.pippart@gmx.de, Tel. 05655/1479
Sprecherin Ortskirchenausschuss Völkershausen
Marietta v. Stryck, Hotelkauffrau
Mail: mariettavonstryck@hotmail.com, Tel. 05655/1617
Sprecherin Ortskirchenausschuss Wanfried
Ute Lorenz-Roth, Landwirtin
Mail: rothwanfried@gmail.com, 05655/862
Posaunenchor
Der Posaunenchor besteht aus Bläsern und Bläserinnen aus Wanfried, Heldra, Altenburschla, Völkershausen, Frieda und Schwebda. Er spielt bei festlichen Gottesdiensten, bei Open-Air-Gottesdiensten und auf dem Weihnachtsmarkt. Ansprechpartner/in: Peter Volkmar, Rosemarie Kremmer
Ökumenischer Chor
Dem gemischtkonfessionellen Chor unter Leitung der katholischen Organistin Bettina Exner ist eine ökumenische Ausrichtung und die Beteiligung an evangelischen Gottesdiensten wichtig. Das Repertoire reicht von anspruchsvoller klassischer Kirchenmusik über Gospel bis zu modernen Kompositionen. Ansprechpartnerin: Bettina Exner
Kirchenspatzen
Singen mit Wanfrieder Kirchenspatzen - warum? Kinder und ihre Stimmen sind ein Schatz im Leben der Gemeinde! Im gemeinsamen Singen wollen wir diesen Schatz genießen und teilen. Singen macht Freude! Die Kinder lernen, mit ihrer Stimme umzugehen, ihre Konzentration zu verbessern und Hemmungen abzubauen. Gemeinsames Singen stärkt die Fähigkeit zu sozialer Gemeinschaft und fördert die Entwicklung von Kreativität. Die Mitwirkung ist kostenlos. Ansprechpartnerin: Rosemarie Kremmer
Organist
Unser Organist ist seit vielen Jahren Hans Jörg Schneider.
Förderverein Ev. Kindertagesstätte "Am Plessefelsen"
Der Förderverein der Evangelischen Kindertagesstätte Am Plessefelsen e.V. wurde im April 2014 mit dem Ziel gegründet, die vielfältigen Ideen und Initiativen zur Förderung von Bildung und Erziehung der Kinder in unserer Kindertagesstätte ideell, materiell und auch persönlich zu unterstützen. Ursprünglicher Gründungsimpuls und unser bisher größtes Projekt war die Finanzierung eines neuen Kita-Außengeländes. Weiter konnten wir beispielsweise die musikalische Frühförderung unterstützen, neue Elemente für die Bewegungsbaustelle anschaffen, einen Vater-Kind-Tag mit dem Papamobil (Projekt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck) ausrichten oder in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind anbieten. Um auch in Zukunft solche Anschaffungen und Aktionen zu ermöglichen, für die in Zeiten knapper Kassen leider nicht in ausreichendem Maße Mittel zur Verfügung stehen, freuen wir uns über den Beitritt weiterer Mitglieder, die uns entweder aktiv oder auch passiv unterstützen. Zum Vorstand gehören Juliane von Eschwege als 1. Vorsitzende, Theresina Albert als 2. Vorsitzende, Kassenwart Robert Mock, Schriftführer Eberhard Hohlbein sowie die Beisitzer Silke Koch, Diana Montag und Melanie Plafki. Ansprechpartnerin: Juliane von Eschwege
Wir sind eins in Christus. Das findet in einer Vielzahl von Andachten, Gottesdiensten und Aktionen seinen Ausdruck: Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Schützenfest, Aschermittwoch und Volkstrauertag werden gemeinsam gefeiert. Bibeltage, Ausflüge in die Region oder zu ökumenischen Zielen und Vorträge werden gemeinsam vorbereitet und erlebt.
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort an uns, wo wir Richtung und Ziel, Trost und Zuspruch erfahren. Einmal jährlich (meist im Spätherbst) treffen wir uns zu ökumenischen Bibeltagen. Wir setzen uns an vier Abenden einer Woche mit einem von der Deutschen Bibelgesellschaft vorgeschlagenen biblischen Buch auseinander.
Ansprechpartner: Pfarrerin Kremmer und Pfarrer Mario Lukes (Pastoralverbund St. Gabriel, 05651 – 3574)
Die Stadtkirche zu Wanfried
Erbaut in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, ist die Wanfrieder Stadtkirche ein Beispiel für den Historismus und den Bau evangelischer Kirchen nach dem Eisenacher Regulativ von 1861. Die seit 2007 laufenden Restaurierungsarbeiten sind zum größten Teil abgeschlossen, womit der neugotische Originalzustand der Kirche innen wie außen nahezu wieder hergestellt wurde.
Die Stadtkirche zu Wanfried
Wissenswertes über das Gebäude und die Geschichte der Stadtkirche, das Eisenacher Regulativ und interessante Persönlichkeiten.
Ein Blick zurück..
2014
1. April, der Förderverein Stadtkirche zu Wanfried e.V. wird gegründet.
2013
Abschluss der Innenrenovierung und Beginn der Arbeiten am Außenchor.
2011
Die Kirche erstrahlt im alten Glanz.
2007
Die Innenrestaurierung wird beschlossen.
1983
Die goldene Kugel des Wetterhahns leuchtet, tausende Menschen sehen sich das rätselhafte Spektakel an.
1962
wird die Innenrenovierung beschlossen.
1945
Wieder werden zwei Glocken eingeschmolzen, und 1950 wieder neu angebracht.
1938
Das Geläut wird elektrifiziert.
1921
Zwei neue Glocken werden angebracht.
1917
Zwei Glocken werden eingeschmolzen.
1888
Richtfest findet am 30. Juli statt, die Einweihung am 9. Oktober.
1885
Grundsteinlegung am 17. Mai.
1884
Letzter Gottesdienst in der St. Veitskirche ist am 7. September. Am nächsten Tag beginnen die Abbrucharbeiten. Erster Spatenstich für den Neubau ist am 11. Oktober.
1883
Der Kirchenneubau wird beschlossen.
1837
Landesbaumeister Mathei aus Eschwege spricht sich für einen Kirchenneubau aus.
1723
Die Elfuhrglocke wird in Mühlhausen durch Glockengießer Ketzler umgegossen.
1708
Eine Verordnung verbietet das Tabakschnupfen in der Kirche.
1692
Ein Kirchenumbau beginnt, eine Freitreppe wird angelegt.
1673
Im Kirchturm wird eine Sonnenuhr angebracht.
1659
Der Turm der Kirche wird mit Ochsenzungen neu gedeckt.
1645
Sergeant „Daniel Vnkravt“, ein Torwächter der Stadt, stiftet der Gemeinde eine Zinnkanne mit Siegel.
1626
Die Tilly’schen Truppen überfallen die Stadt. Die Kirche wird gegen 4 Uhr nachmittags gestürmt, ihre Verteidiger zum größten Teil getötet.
1608
13. August, Landgraf und Calvinist Moritz von Hessen-Kassel verleiht dem Ort Wannefriedenn die Stadtrechte.
1576
29. Mai, Petrus Paganus, der mit dem goldenen Lorbeerkranz gekrönte Dichterfürst, stirbt in Wanfried. Seine Gebeine werden im Chor der St. Veitskirche beigesetzt.
1503
Die St. Veitskirche bekommt eine neue Glocke.
813
In einer Schenkungsurkunde des Grafen Erpho an das Bistum Würzburg wird der Wanfried als „In wanen In Riden“ erstmals urkundlich erwähnt.
723
Bonifatius kommt nach Thüringen und Hessen. "Wenn doch Friede schwebe über dieser Aue!", soll er über dem Werratal ausgerufen haben. Bonifatius lässt auf dem Grund der heutigen Kirche eine Holzkapelle zu Ehren St. Vitus errichten. "St. Bonifacius fundator Civitatis Wanfriedae" heißt es im Stadtwappen.
722
Der Angelsachse Winfried Bonifatius wird zum Missionsbischof geweiht.
531
Der Wohnplatz (Uaneureodun, Uanofrieden, Uanenrieden oder In wanden In Riden) an der Werra wird gegründet.
“Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.”
St. Vituskirche bis 1884
Diese Bildtafel zeigt den Apostel Marcus.
Es ist eine von vier Bildtafeln, die aus dem Vorgängerbau erhalten gebieben sind. Diese Holzkapelle trug den Namen St. Veits- oder Vituskirche. Der Heilige Vitus lebte um 303 in Sizilien und gehört zu den 14 Nothelfern. In mehr als 1.000 Jahren, in der Stadt und Gemeinde wuchsen, kam es an der St. Veitskirche zu einigen Um- und Ausbauten. Auch 1692 wurde die Kirche umgebaut und außerhalb eine Freitreppe angelegt. Im selben Jahr wurden die letzten 1.000 Taler für die Verleihung der Stadtrechte bezahlt.
In die Jahre gekommen und gefährlich baufällig, musste in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Abriss der Kirche beschlossen werden. Der letzte Gottesdienst in der St. Veitskirche fand am 7. September 1884 statt. Nur wenige Gegenstände aus der St. Veitskirche sind erhalten geblieben. Darunter die Bilder einiger Apostel und Epitaphien. Im Vorraum der Kirche hängt die Grabplatte des Petrus Paganus (1532 – 1567), einem bedeutenden Literaten seiner Zeit. Sie ist unscheinbar, aber von großem Wert. Schließlich wurde Paganus 1560 in Wien zum „poeta laureatus“ ernannt, dem Lorbeer gekrönten Dichter. Zu seinen bekanntesten Werken gehört eine elegische Ansprache an den gekreuzigten Christus. Die Gebeine des „author Petrus Poeta“ liegen unter der St. Veitskirche begraben.
Nach dem Abriss der St. Veitskirche entwarf der Königliche Baurat Hermann Rüppel aus Kassel eine neue Kirche. Architekten, Handwerker und Dekorationsmaler schufen ein Meisterwerk neugotischer Baukunst. Die Größe der Sandsteine, die Ausmaße der Rundbögen, Fenster und Dächer zeugen noch heute davon, dass auf kleiner Fläche Großes geschaffen wurde. Das Eschweger Kreisblatt schreibt im Oktober 1888: "Wir hatten Gelegenheit, den in unserer Nachbarstadt Wanfried errichteten Prachtbau zu bewundern und müssen gestehen, dass er sich den Besten seiner Zeit würdig anreiht."Große Kirche
Der Schatten des Kirchengebäudes fällt auf die Nachbargrundstücke. Der Kirchplatz ist klein, die Umgebung eng bebaut, der Glockenturm mit dem vergoldeten Wetterhahn prägt das Gesicht der Stadt. Der Kirchenbau ist eine außergewöhnliche Arbeit aus dem 19. Jahrhundert. Die dreischiffige Hallenkirche mit Querhaus ist ein Natursteinwerk im neugotischen Stil. Die Steine der Rippenansätze stammen aus Altenburschlaer, die der Pfeiler aus Madelunger Sandsteinbrüchen. Das Gewölbe wurde aus Tuffsteinen gefertigt.
Die Kirche hat eine quadratische Vierung und einen weiten Querrahmen. Fünf Schlusssteine machen das Gewölbe selbsttragend. Auf den Säulen sitzen fein gearbeitete Kapitelle. Die frühgotischen Formen wirken an einigen Stellen verspielt. Die Spitzen im Vierpass der Chorfenster überkreuzen sich, die Säulen weisen eine doppelte Wirbelung auf, die Blenden im Seitenschiff sind durchbrochen.
Hermann Rüppel war ein Schüler von Georg Gottlob Ungewitter (1820 – 1864). In Wanfried geboren, lehrte er als Architekt und Baumeister an der Höheren Gewerbeschule in Kassel. Er zählte zu den ersten Vertretern der Wiederbelebung gotischer Formen in Deutschland. Die feinen Details von Säulen und Fenstern, die Rüppel entwarf, sind wahrscheinlich der Lehre Ungewitters zu verdanken.
Für den landeskirchlichen Architekten Rudolf Toursel ist im Jahr 2007 die Reinheit des neugotischen Baustils von großer Bedeutung. Innen wie außen hat Kollege Rüppel diese umgesetzt. Bei anderen Kirchen dieser Zeit finden sich meist viele Stilrichtungen an einem Gebäude, die Wanfrieder Kirche gilt als „schulmäßig stilrein“. Ein Blick aus dem Inneren der Kirche zeigt die unmittelbare Nähe zur Gemeinde. Der halbrunde Treppenaufgang in der Schlagdstraße dient seit Beginn der Fotografie als Bühne der Erinnerung an Hochzeiten, Taufen und Konfirmationen.
Länge: 37 Meter, Breite: 25 Meter, Firsthöhe: 21 Meter im Kirchenschiff, 52 Meter im Kirchturm, 3.300 Quadratmeter Wände und Decken, 900 Laufmeter Rippen und Dienste.Orgel
Die Gebrüder Peternell aus Seligenthal bei Schmalkalden bauten die Orgel und stellten sie 1888 auf. Das Orgelgehäuse wurde in „neogotischer Manier“ gehalten. In der Wanfrieder Orgel stecken 1736 Pfeifen aus Zinn, Zink und Holz. Die Orgelwerkstatt Peternell war bekannt für ihre romantisch klingenden Orgeln. Passend zur wunderbaren Ausmalung hob der Klang dieser Orgel die romantische Schönheit der Kirche noch hervor. Nach einem Umbau in den 1960er Jahren wurden die Pfeifen im Stil der Zeit verändert und die romantischen Klänge zurückgenommen. Auch heute noch füllt die „Königin der Instrumente“ mit ihren 26 klingenden Registern, auf zwei Manualen und Pedal den Raum mit Musik der Jahrhunderte aus.
Die Orgel wird nun seit fast 40 Jahren vom Organisten Hans-Jörg Schneider bespielt. Die Gemeinde schätzt seine beherzte und beschwingte Art des Spiels und seine tollen Improvisationen. Gefragt, wann er diese komponiere, sagte er einmal: „Das spiele ich immer so, wie es mit an dem Tag eingegeben wird!“
Die Orgel in Wanfried „Zum Lobe Gottes und zur Erbauung der Gemeinde“ hat 2 Manuale und Pedal, 26 klingende Register und 3 gemischte Stimmen von mehr als zwei Chören.Kleine Chronik der Orgel
- 1888 von den Gebrüder Peternell in Seligenthal gebaut
- 1925 Überholung durch die Firma Euler
- 1965 Umbau auf Elektrofizierung, Klangveränderung durch die Firma Euler
- 1988/89 Renovierung: Windladen der Orgel aus Wolfhagen wurden durch die Firma Lötzerich / Ippinghausen eingebaut. Durch den bestehenden Wartungsvertrag konnte die Firma Krawinkel / Deisel nach dem Tod von Hr. Lötzerich die anstehenden Arbeiten übernehmen.
- 1991 Einweihung der renovierten Orgel
- 2008 Reinigung und Neuintonation der Orgel durch die Firma Krawinkel.
Maßnahmen im Sommer 2008 (bis zum 1. Advent) – Sanierungsmaßnahme mit Neuintonierungam Orgelwerk
- Teilausbau des Instrumentes bis auf die Windladenebene
- Ausbau des gesamten Pfeifenwerkes sowie des Schwellwerkgehäuses
- sorgfältige Reinigung aller Orgelpfeifen und Werkteile
- Reinigung der Windladen und der Windanlage
- Instandsetzung der Spieltraktur
- Überarbeitung der Ventilfedern
- Nachbesserung der Registermagnete
- Versiegelung und Politur der Pedal- und Manualklaviatur
Intonation und Stimmung
Da die bisherige Intonation auf die damals vorherrschende neobarocke Klangvorstellung „zurechtgestutzt“ wurde, war die Intonation dem Zeitgeist entsprechend fundamentlos und mager angelegt. Nach dem Wiederaufbau wurde daher jedes Register sorgfältig „neu“ intoniert, um den kraftvollen und gravitätischen Klang wieder zu gewinnen. Die vormalige „romantische“ Intonation der historischen Register bildete die Grundlage für die Intonation. Die Einstimmung der Orgel erfolgt im Normalton a’: 439,7 Hz bei 15°C. Kosten der gesamten Maßnahme 26.800 EuroLicht – Auferstehung
"Jeglicher fremde Einfluss auf die Architektur des Gebäudes soll vermieden werden", so lautet der Tenor einer Diskussion über das neue Beleuchtungskonzept. Dann erwähnte der landeskirchliche Architekt Rudolf Toursel einen Leuchter aus der Zeit um 1888, der auf dem Dachboden seiner Wolfhager Heimatkirche liegen solle. Auch an dieser Kirche hatte Gottlob Ungewitter die Planung und Bauleitung der neugotischen Umgestaltung (1862 bis 1864) geleitet. Der Leuchter stammt aus dem Jahr 1880 und passt perfekt in die Wanfrieder Kirche.
Heute rückt dieser besondere Leuchter den Kirchenraum ins rechte Licht. Als Dauerleihgabe wurde er der Wanfrieder Gemeinde von der Wolfhagener Gemeinde auf unbestimmte Zeit zur Verfügung gestellt. Der achtgliedrige Radleuchter symbolisiert die Auferstehung Jesu Christi und die Verheißung eines neuen Himmels und einer neuen Erde.Im Andenken
Firma Peter Israel und der Geschichtsverein Wanfried stifteten 1921 die Gedenktafeln für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. In der Kirche befinden sich sieben Tafeln mit insgesamt 280 Namen – zum Gedenken aller Kriegsopfer auf Erden. Über den vorderen Portalen befinden sich zwei Psalmzitate. Das eine preist „die Wohnung“ Gottes als Ort seiner Gegenwart. Im anderen Psalmzitat wird selig gesprochen, wer Gottes Wort hört und danach lebt. Raum und Inhalt werden so zu einander in Bezug gesetzt.Sternenhimmel
Der Altarraum ist der Ort der Vereinigung von Gott und Mensch. Früher war das Allerheiligste nur den Priestern zugänglich. Aber durch Jesu Sühnetod wird den Menschen in der Taufe die Erlösung zum ewigen Leben verheißen – und damit die ewige Gemeinschaft mit Gott. Alle Getauften sind eingeladen, sich im Sakrament des Abendmahls am Altar stärken zu lassen und sich mit Gott und den Menschen zu verbinden – als Versöhnte, als Schwestern und Brüder, als Kinder Gottes.
Auch in der Wanfrieder Kirche glänzt der Altarraum durch seine vielfältige und dichte Ausmalung. Die Bemalung über dem Altar soll das Himmelszelt darstellen. Im Hauptfenster befinden sich die Darstellung der Christianisierung und die Wappen Deutschlands, Preußens, Hessens und der Stadt Wanfried. Der Sockel darunter ist mit einem gemalten Wandbrokat belegt. Den Höhepunkt der Ausmalung des Altarraumes bildet der Schlussstein. Er zeigt eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes, der im Glauben wirkt und lebendig macht.
"Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken!", die Worte Jesu (Mt. 11, 28) zieren den umlaufenden Sandsteinsims hinter dem Altar. Sie laden die versammelte Gemeinde ein, sich am Altar durch Wort und Sakrament stärken zu lassen.Renovierungen
Am 30. März 1962 wurde eine umfassende Renovierung der Kirche beschlossen. Das Ergebnis begleitete die Besucher des Gotteshauses 45 Jahre lang. 40.000 DM kosteten die Innenarbeiten, die der Kunstmaler Landgrebe aus Kassel in Gemeinschaftsarbeit mit drei Wanfrieder Firmen ausführte. Zitat aus der Werra-Rundschau 1962: "… Alles ist schlicht und einfach gehalten, und das große Kirchenschiff wirkt jetzt viel heller und freundlicher."
Erst im Jahr 2007, als die Kirche einen neuen Anstrich benötigte, fanden Fachleute bei einer restauratorischen Voruntersuchung unter einer Schicht Leimfarbe die ursprüngliche Ausmalung. Diese schien sehr gut erhalten. Die Entscheidung, die ursprüngliche Bemalung zu rekonstruieren, wurde getroffen. Die Kirche sollte wieder so gezeigt werden, wie sie einst von Architekten, Handwerkern und Künstlern erschaffen worden war. Kirchenmaler und Vergolderinnen machen sich ans Werk. Gut erhaltene Muster wurden freigelegt, Fehlstellen Strich für Strich in mühsamer Feinarbeit ergänzt. Diese millimeterfeine Strichretusche stellt gegenüber der flächigen Übermalung eine Herausforderung in Sachen Geduld und ruhiger Hand dar. Einige Monate hatten die Kirchenmaler damit zu tun.Meister-Werk
Der Kassler Dekorationsmaler Reinhard Hochapfel (1823-1903) schuf mit der Ausmalung der Kirche seinerzeit ein Kunstwerk. Mit seinen Schablonen, seiner Farbwahl, seinem Gespür für die Gedanken der Menschen, die diesen Raum betreten würden, hinterließ er etwas Einzigartiges. Es war das Zeitalter der Ornamentik und Farbe. „Deckenflächen belebt man mit goldenen und silbernen Sternen, die Wände des Altarraumes bemalt man in dem unteren Teil etwa 1,50 bis 2 Meter hoch mit einem in kräftigen Farben gehaltenen Teppichmotiv, das kirchliche Muster enthalten soll“, so steht es auch im Handbuch für Zimmer- und Dekorationsmaler von 1909 geschrieben.
Reich stilisiert und dennoch leicht in ihrer Wirkung, verstärkt sich die Intensität der Deckenbemalung jeweils auf die Schlusssteine hin. Für eine solche Kunst brauchte der Künstler eine ruhige Hand. Dabei sei erwähnt, dass Ende des 19. Jahrhunderts die Gerüste, auf denen sich die Künstler bewegten, ebenfalls einem Baukunstwerk glichen. Ohne festen Stand hätte es keine solche Verzierung geben können. Hochapfels reiche Phantasie zeigt sich in wunderbarer Ornamentik, rahmt Fenster, ziert sämtliche Rippen zu den Gewölbekappen, formt das sternenreiche Universum über dem Altar.
Feinstes Blattgold belegt Rippenansätze, umschließt florale Muster und das goldene Kreuz über dem Altarraum. Das Gewölbe erinnert an die Weite des Himmels und zugleich an die heilsame Begrenzung menschlicher Möglichkeiten und menschlichen Lebens. Zeitlichkeit und Ewigkeit, Menschliches und Göttliches kommen zusammen.Die Glocken
Die Kirche ist dann vollendet, wenn Glockenschläge die Lebenden rufen und die Toten zu Grabe geleiten. Die Wanfrieder Kirche hatte immer schon drei Glocken. Die ältesten stammten aus dem 15. Jahrhundert, die dritte aus dem Jahr 1503 soll die schönste gewesen sein. Sie trug die Inschrift: A + O W.+++ Anno M D III (Alpha + Omega: ich bin der Anfang und das Ende; nach Wanfried gehöre ich; Im Jahr 1503).
In den Jahren 1703 bis 1815 mussten diese nach und nach umgegossen werden. Im Jahr 1917 wurden zwei Glocken dem Ersten Weltkrieg geopfert und eingeschmolzen. Nach einem letzten Läuten wurden die Glocken zerschlagen, das herrliche Geläut zertrümmert. Und "das klingende Klagen der Zerstörung legte sich über alle Dächer und Straßen der Stadt und trieb manchem die Tränen in die Augen", heißt es in der Chronik. Am 30. September 1921 wurden zwei neue Glocken am Wanfrieder Bahnhof in Empfang genommen. Doch auch im Zweiten Weltkrieg, im Januar 1945, wurden die Glocken aus dem Jahr 1815 und 1921 in Stücke geschlagen und aus dem Turm geworfen. Am Heiligen Abend 1950 konnten zwei neue Glocken eingeweiht werden. Eine trägt die Inschrift: "Gewalt vergeht, das Schwert zerbricht, Gott führt allein durch Not und Licht, Oh Land, Land, Land, höre des Herrn Wort."Baugeschichte
Neubau: 1884 bis 1888 / Baukosten: 186.000 Goldmark (etwa 1.833.960 Euro)
Beteiligte: Hermann Rüppel, Königlicher Baurat, Land-Bauinspektor und Architekt, Kassel; Reinhard Holzapfel, Maurermeister, Eschwege; Friedrich Potente, Privatbaumeister, Kassel; Eduard Holzapfel, Zimmermeister, Eschwege; Nikolaus Müller, Bauführer; Carl Gernhard, Maurerpolier, Wanfried; Gustav Besser, Architekt und Ingenieur, Wanfried; Fa. Jung, Zimmerei, Wanfried-Aue; Fa. Hengsbach, Dachdecker, Kassel; Fa. Hochapfel, Altar- und Kanzelbau, Kassel; Fa. Gebr. Ely, Kirchenfenster, Kassel-Wehlheiden; Fa. F.W. Weule, Turmuhr, Bockenem; Fa. Fischer und Stiehl, Heizungsanlage, Kassel; Reinhard Hochapfel, Dekorationsmaler, Kassel; Wanfrieder Handwerker: Lorenz Kniriem, August Albrecht, Adam Enters, Christian Breßler, Georg Stück, Georg Zeuch, Friedrich Daul, Wilhelm JungRestaurierung: 2008 bis 2013 / Renovierungskosten: 620.000 Euro
Beteiligte: Institut für Konservierung und Restaurierung unter der Leitung von Gerd Belk. Ausführung: Thomas Auel, Dietmar Frenzel, Jens Schirmer und Alexander Klassen. Architekturbüro Eberhardt & Apel mit Dipl.-Ing. Walter Henning. Evangelische Landeskirche von Kurhessen – Waldeck mit Architekt Rudolph Toursel. Kirchenkreis Eschwege, Dekan Dr. Martin Arnold und Kirchenkreisamtsleiter Andreas Koch. Firma Feige (Elektroinstallation); Firma „Fritz macht Licht“ (Beleuchtung) Landesamt für Denkmalpflege Hessen unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Weiß, mit den Bezirkskonservatoren Dr. Verena Jacobi, Dr. Maria Wüllenkemper, Dr. Claus Wolf und Sven Raecke.
Johannes Gleim
Reinhard Hochapfel
Landgraf Moritz von Hessen-Kassel
Petrus Paganus
Hermann Rüppel
Karl Xaver von Scharfenberg
Informationen über das...
Erbaut in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, ist die Wanfrieder Stadtkirche ein Beispiel für den Historismus und den Bau evangelischer Kirchen nach dem Eisenacher Regulativ von 1861. Bis ins Detail der Innenausstattung wird dieser architektonische „Standard“ befolgt. Die seit 2007 laufenden Restaurierungsarbeiten sind zum größten Teil abgeschlossen, womit der neugotische Originalzustand der Kirche innen wie außen nahezu wieder hergestellt wurde.
Das Eisenacher Regulativ
Regeln für den evangelischen Kirchenbau beschlossen 1861 auf der Kirchenkonferenz in Eisenach unter Mitwirkung von:
- Friedrich August Stüler, Geheimer Oberbaurat in Berlin
- Christian Friedrich von Leins, Oberbaurat in Stuttgart
- Conrad Wilhelm Hase, Baurat in Hannover
Die historischen Dorfkirchen
Hier finden Sie Informationen zu den drei historischen Dorfkirchen im Kirchenkreis Wanfried.
Die Dorfkirchen
Wissenswertes über die drei Dorfkirchen der Kirchengemeinde Wanfried.
Die Johanneskirche in Altenburschla
Die im 30-jährigen Krieg stark beschädigte Kirche wurde im 18. Jahrhundert restauriert.
Weitere Informationen finden Sie hier: de.wikipedia.org
Die Johanneskirche in Heldra
In der kleinen, aber feinen Johanniskirche in Heldra findet man Spuren aus dem 13. Jahrhundert.
Weitere Informationen finden Sie hier: de.wikipedia.org
Die Patronatskirche in Völkershausen
Die Patronatskirche in Völkershausen ist eine der ältesten im Kirchenkreis.
Der Kirchturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Das Kirchenschiff stammt in seiner jetzigen Ausgestaltung aus dem Jahr 1729. Wie das frühere Kirchschiff aussah, ist nicht überliefert. Unter dem Altarraum wurde eine Hufeisenapsis aus dem 8. Jahrhundert gefunden (aus der Merowingerzeit). In dieser Zeit war der heilige Bonifatius von Papst Gregor II. damit beauftragt, Thüringen zu christianisieren. Da Völkershausen in dieser Zeit zu Thüringen gehörte,ist nicht ausgeschlossen, dass Bonifatius an dieser Stelle bereits eine Kirche erbaute. Bonifatius ist heute als Schutzpatron der Kirche als Sandsteinfigur neben dem Eingang aufgestellt.
Der Förderverein
Der Verein fördert mit diversen Aktivitäten das Leben der christlichen Gemeinde Wanfried.
Herzlich Willkommen
"Das Land, wo die Kirchen schön und die Häuser verfallen sind, ist so gut verloren als das, wo die Kirchen verfallen und die Häuser Schlösser werden."
Dieses Zitat von Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799), einem deutschen Physiker, passt auf unser Vorhaben.
Der Förderverein Stadtkirche zu Wanfried e.V. möchte sich hier kurz vorstellen und so ihr Interesse wecken. Sie sind herzlich eingeladen mit uns Kontakt aufzunehmen.
Lassen Sie sich zu einer Mitgliedschaft einladen, ein starker Verein kann viel bewirken!
Unser Ziel ist die Förderung folgender Aufgaben innerhalb der Kirchengemeinde:
➥ die Erhaltung der Ev. Stadtkirche zu Wanfried,
➥ die Pflege der Kirchenmusik,
➥ die Ev. Kirchengemeinde in Wanfried,
➥ die ökumenischen Aktivitäten in Wanfried
2023
Restaurierung Liedtafeln, Restaurierung Pilgertisch, Restaurierung Kreuz und Podest am Ehrenmal, Sicherung der Epitaphe, Anschaffung eines Digitalflügels, Beleuchtung im Gemeindehaus, Restaurierung von weiteren 8 Kirchenbänken, Restaurierung des hinteren unteren Kirchenraum
2022
Restaurierung Haupteingang, QR-Code-System mit touristischen Informationen, Veranstaltungskalender auf der Homepage
2021
Restaurierung der Kanzel, Erwerb eines historischen Taufstocks und einer historischen bronzenen Taufschale
2020
Restaurierung Patronatsloge, Sakristei und vordere Windfänge, Umgestaltung des Kokskellers zum "Christophorus-Gewölbe", Anschaffung einer neuen stilpassenden Weihnachtsbaumbeleuchtung und Dekoration, Anschaffung einer historischen Altarvase
2019
Funktionserweiterung der Kirche durch Rückbau von 2 Bankreihen, Ausmalung Hauptbogen des Altarraums
2018
Funktionserweiterung des Kirchenraums durch Rückbau der Kirchenbänke und Erweiterung der Freifläche vor dem Altar
2017
Neues elektrisches Klavier für Gemeindehaus und die „Kirchenspatzen, Entschimmelung und aufwändige Generalüberholung der Kirchenorgel
2016
Anschaffung eines LED Hochleistungsbeamers, Kauf und Installation einer neuen hochwertigen Akustikanlage für die Kirche
Hier finden Sie Möglichkeiten den Förderverein finanziell zu unterstützen.
Spenden
Für Ihre Spende bekommen Sie eine Bescheinigung, so dass die Spende steuerlich absetzbar ist. Auch der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich absetzbar. Mit Ihrer Mitgliedschaft fördern Sie die Ziele des Vereins nachhaltig. Sie werden zu Mitgliederversammlungen eingeladen und zweimal im Jahr über den Fortgang der Projekte und Aktivitäten des Vereins mittels eines Vereinsbriefs informiert.
Bankverbindung Förderverein:
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Mitgliedschaften
Reguläre Mitgliedschaft
Mit 25 € pro Jahr unterstützen Sie die Umsetzung der Projekte
Partnermitgliedschaft
Zu zweit macht das Engagement doppelt Freude. Mit 40 € pro Jahr sind Sie und Ihr Partner, Ihre Partnerin beide Mitglied im Verein.
Schüler, Azubis und Studenten
Noch habt Ihr kein eigenes Einkommen, aber die Kirche, in der Ihr getauft und /oder konfirmiert wurdet, liegt Euch am Herzen. Mit 15 € pro Jahr verzichtet Ihr auf einen Kinobesuch und werdet Mitglied im Förderverein.
Institutionelle Mitgliedschaft
Ihr Unternehmen, Ihr Verein oder Ihre Organisation bekennt sich zu den grundlegenden Werten einer christlich geprägten Gesellschaft und zur Heimatstadt Wanfried, deren Wahrzeichen die neugotische Kirche ist. Mit 150 € pro Jahr unterstützen Sie den Verein und seine Ziele nachhaltig.
Sponsorenmitgliedschaft
Ihnen liegt die Umsetzung der Ziele des Vereins ganz besonders am Herzen. Für Sie ist die große schöne Kirche etwas ganz Besonderes. Sie sind deshalb bereit das Generationenprojekt mit einem größeren Betrag (ab 200 € pro Jahr) zu unterstützen. Sponsoren werden auf unserer Website – wenn sie einverstanden sind – veröffentlicht.
Der Vereinsvorstand
- Wolf Arthur Kalden (1ter Vorsitzender)
- Arved von Oettingen (2ter Vorsitzender)
- Stephan von Eschwege (Schatzmeister)
- Doris Vogt, Uwe Gödicke, Valeska von Hagen, Andreas von Scharfenberg, Ute Lorenz-Roth
Hier können Sie sich die Vereinssatzung ansehen und einen Mitgliedsantrag stellen.







